Parallelbiografien
Serbien – Deutschland

Tanzpädagogin Berlin

 

Maja: Wir sind ein wenig nervös.

Tanzpädagogin: Vorher? Ich bin nicht nervös, das ist für mich eine reine Entscheidung. Ich bin nicht nervös, und dann seid ihr es auch nicht. Das ist nämlich ganz wichtig, denn in einer bestimmten Generation kennt man dieses „Oh Gott, ich bin nervös!“ Das ist eine Haltung, die sehr verbreitet ist und überhaupt nicht notwendig. (Alle lachen.)

Ganz kurz , denn mir ist das ganz wichtig: Wir haben ja hier viele junge Mitarbeiter, denen sage ich: „Ihr macht mit dieser Haltung euer Gegenüber zum Täter. Wenn ihr euch selbst so hinstellt, macht ihr den anderen zum Täter. Wir sind hier jedoch auf einer Ebene. Es gibt hier keine Hierarchie. Und ihr bringt mit so einer Haltung jemanden in eine Hierarchieposition, in der er gar nicht sein möchte.

Das ist nur so ein kleiner Tipp am

Anđela: Dann sind wir ja auf dem richtigen Weg...

Tanzpädagogin: Wir haben große Lust, wir sind neugierig und wollen dir ein paar Fragen stellen...(Alle lachen.)

Maja: Ja, können Sie bitte zuerst ein bisschen den Beruf beschreiben? Was machen Sie?

Tanzpädagogin: Also, mein Beruf: Ich mache eigentlich wirklich alles. Ich habe eben plakatiert, ich putze, ich nähe. Ich unterrichte Tanz, manchmal auch Yoga. Ich mache Finanzen. Ich stelle Anträge, ich schreibe Texte, mache Grafik. Im Grunde wirklich alles.

Wenn man selbständig ist, in einem kleinen Unternehmen, kann man ja nicht für jede Aufgabe jemanden einstellen. Da muss man dann eben alles machen. Meine Oma hatte einen Selbstversorgerhof. Die hat auch alles gemacht. Die hatte Schafe und  hat gesponnen, also die Wolle gesponnen. Sie hat gestrickt, sie hatte eine Strickmaschine. Sie hat eingemacht. Die hat geputzt, die hat die Finanzen gemacht. Also im Grunde kann man das so ein bisschen vergleichen mit einem Selbstversorgerhof. Und wenn man den Kontext sieht, ist es eigentlich relativ einfach. Ihr habt mich ja nach meinem Beruf gefragt. Ich bin gelernte Schriftsetzerin. Früher hat man mit Blei gesetzt, was man heute mit dem Computer grafisch macht. Und ich bin Tanzpädagogin. Das sind meine Berufe, die ich gelernt habe. Und die anderen Sachen, die habe ich aus familiären Kontexten, zum Beispiel vom Selbstversorgerhof: nähen, kochen, Garten, einmachen, alle diese Sachen. Das ist sozusagen mein Beruf. Und das andere, was ihr wahrscheinlich auch fragt, in welchem Kontext ich das arbeite: Das mache ich eben hier im Dock 11, und dieser Ort ist ein Theater, eine Tanzschule. Es gibt  zwei Orte, mit zwei Cafés, Probenräumen. Wir haben an dem anderen Ort einen großen Garten.Es finden dort auch Konferenzen. Und mit diesen Dingen versuchen wir dann Bereiche, die wirtschaftlich nicht so gut funktionieren, zu finanzieren. Also wir fokussieren uns jetzt nicht nur auf den künstlerischen, pädagogischen Bereich, sondern wir gucken immer nach anderen ökonomischen Feldern, um außerhalb von Kulturförderung diese Bereiche dann noch zu fördern.

Anđela: Und sind Sie in Ihrem Beruf glücklich?

Tanzpädagogin: Ja, ich hatte schon im Vorfeld darüber gesprochen: Alle eure Fragen beziehen sich auf den Beruf, und ich kann das ohne Bezug auf etwas anderes gar nicht beantworten mit dem Glück. Mir ist das eigentlich egal, was ich für einen Beruf habe. Ich möchte mein Privatleben und meine Kinder, meine Familie und so weiter mit meiner Arbeit so verbinden, dass nichts zu kurz kommt. Ich unterscheide bei der Arbeit zwei Teile: Einmal gibt es die Arbeit, die dazu führt, dass der Energieträger Geld reinkommt. Und  dann gibt es ganz viel Arbeit, die ich sehr wichtig und sinnvoll finde, die gar kein Geld bringt. Also zum Beispiel, wenn ich mich mit meinen Kindern beschäftige, ist das für mich genauso wichtig oder noch wichtiger als mein Beruf. Oder ich würde das gar nicht anders werten, als wenn ich hier zum Beispiel den Hof fege oder so. Also, alle Fragen beziehen sich auf den Beruf, aber ich kann ihn nicht unabhängig vom Leben sehen. Und wenn ihr jetzt auch gesellschaftliche Modelle miteinander vergleicht, oder Länder, die natürlich auch eine unterschiedliche Geschichte haben, kann ich nur sagen, dass mich diese Überökonomisierung des Lebens unglücklich macht, und dass ich es besser finden würde, wenn das Pflegen und diese ganzen familiären und privaten Aufgaben besser anerkannt würden und auch Berufe wie Erzieher zum Beispiel eine größere Wertschätzung erhalten könnten. Deswegen kann ich die Frage, ob ich glücklich in meinem Beruf bin, eigentlich nur im Kontext von meinem ganzen Leben beantworten. Und da kann ich sagen, dass es am Anfang sehr hart war. Denn als wir hier aufgemacht haben, habe ich gleich zwei Kinder bekommen. Das ist in unserer Gesellschaft nicht vorgesehen, dass eine Frau sich selbständig macht, sich sehr verschuldet, nicht aussteigen kann. Und dann hat sie zwei Kinder. Das war schwer. Hätte ich jedoch einen Support gehabt, wäre es schön gewesen.

Maja: Würden Sie sagen, dass Ihre Arbeit zu Ihrer Persönlichkeit passt?

Tanzpädagogin: Ja. Das würde ich schon sagen. Weil auch die Summe von Halbkompetenzen zu einer Kompetenz führt. Ich würde sagen, mich zeichnet aus, dass ich sehr viel nicht so gut kann. Ich bin in vielen, vielen Dingen nicht besonders gut, aber da das sehr viele Dinge sind, passt dieser Beruf oder das, was ich jetzt mache, eigentlich ganz gut zu meiner Persönlichkeit.

Anđela: Und würden Sie Ihren heutigen Beruf noch einmal ergreifen?

Tanzpädagogin: Mit dem Beruf ist das wirklich schwierig. Ich denke zum Beispiel an eine Frau, die sich verliebt, und der Mann hat zufällig viel Geld. Deshalb kann sie sich unabhängig von wirtschaftlichen Zwängen entfalten. Diesen Lebensweg kann ich mir ebenfalls sehr gut vorstellen. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, Privatier zu sein. Ich kann mir sehr gut vorstellen, irgendwo Immobilien zu haben, jeden Monat Geld zu bekommen und ohne wirtschaftlichen Zwang einfach die Dinge zu tun, die ich sinnvoll finde. Und von daher kann ich mir alle möglichen anderen Lebenswege genauso gut vorstellen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich auf einer Farm gelandet wäre, mit fünf Hunden, vier Pferden und fünf Kindern. Es ist total offen. Und ich kann es eigentlich nicht sagen, ob ich das noch einmal machen würde. Meinen Kindern würde ich das auch so sagen. Am besten ist, ihr findet eine Situationen in eurem Leben, die vergleichbar ist mit einem Privatierleben. Weil so vieles nicht bezahlt wird. Ich schreibe eine Doktorarbeit, das wird nicht bezahlt. Ich habe Kinder. Das wird auch nicht bezahlt. Ich will mich um meine Mutter kümmern. Wird auch nicht bezahlt. Ich möchte irgendwelche sozialen Projekte machen. Das wird auch nicht bezahlt. Also von daher: Beruf – kann ich gar nicht so sagen. Ob ich das noch einmal machen würde? Am besten wäre es, wenn ich irgendwo so eine Gelddruckmaschine hätte und auf diese Weise ganz großzügig tolle soziale Sachen machen könnte.

Maja: Fühlen Sie manchmal, dass die Arbeit zu viel ist? Sind Sie  manchmal zu müde?

Tanzpädagogin: Nein. Ich bin nie müde (lacht). Mein Sohn hat die gleiche Krankheit. Wir sind beide hyperaktiv. Also ich stehe sehr früh auf und gehe sehr spät ins Bett und bin übermotiviert. Ich muss auch nicht irgendwohin gehen, um zu arbeiten. Das kann man sich so vorstellen wie bei Glücksmarie: Ich weiß nicht, ob ihr das Märchen kennt. Die geht am Baum vorbei, und da hängen die Äpfel, und sie sieht gleich: Mensch, die könnte ich ja ernten. Und ich sehe dann gleich das Apfelmus. Und so gehe ich irgendwie durchs Leben. Und von daher: Müde bin ich irgendwie nicht.

Maja: Und fühlen Sie sich geschätzt?

Tanzpädagogin: Das ist mir total unwichtig. Das interessiert mich überhaupt nicht.

Maja: Und wie fühlen Sie sich? Wie sind die Emotionen?

Tanzpädagogin: Also, ich meine, wenn ich jetzt die Äpfel pflücke und ein Apfelmus mache, und jemand hat Spaß, dieses Apfelmus zu essen, dann freue ich mich.  Oder wenn jetzt hier zum Beispiel die Kinder tanzen, und Spaß haben (zeigt in das Tanzstudio zum Kindertanz). Aber geschätzt werden?  Diese ganze Anerkennungs­geschichte ist mir eigentlich ziemlich egal.  Ich finde es zum Beispiel auch schwierig, wenn Mitarbeiter Anerkennung wollen, weil ich dann als Chef herumgehe und Bienchen vergebe. Und dann hat Person A zwei Anerkennungspunkte, dann sagt Person B: "Wieso hast du zwei Anerkennungspunkte, ich habe nur einen gekriegt." Ich sage den Menschen, die hier arbeiten, die Anerkennung bekommt ihr von dem Sinn. Also niemand soll hier etwas für mich machen.  Wenn die Kinder hier mit leuchtenden Augen vor dem Dozenten stehen, und begeistert sind, muss ich nicht vorbeikommen und sagen: "Das hast du aber fein gemacht." (alle lachen) Und wir machen auch diesen Ort überhaupt nicht, um geschätzt zu werden. Wenn zum Beispiel Journalisten schlecht recherchieren und irgendeinen Quatsch über uns schreiben und ihre Narrative bestätigt haben wollen, dann ist es mir egal, denn dann ist das ihr Problem. Auch wenn jemand das nicht merkt, habe ich trotzdem etwas gegeben. Also Schätzung ist mir komplett wurscht.

Anđela: Wie reagieren die Leute, wenn sie hören, was Sie machen? Gibt es manche Vorurteile? Was sind ihre Vorstellungen?

Tanzpädagogin: Ja. Also zum Beispiel in meiner Familie bin ich ein Spinner. Aber seit wir den anderen Ort gebaut haben, und sehr viel Förderung bekommen haben, um fünf Studios zu bauen, hat sich diese Meinung so ein wenig geändert. Wir machen ja Kultur, aber müssen ja auch Business machen. Dabei gibt es zum Beispiel aus der Kulturecke manchmal solche Bemerkungen wie: „Na ja, wenn die ihre Finanzen in Ordnung halten, dann können die ja nicht so richtig kulturell sein.“ Und zum Beispiel die Zeitungen, also vor allem männliche Journalisten schreiben beispielsweise: "Zwei Frauen erfüllen sich ihren Traum." Männer machen einen Laden auf, und Frauen erfüllen sich einen Traum.  Oder zum Beispiel ist es auch ganz schwierig mit Krediten. Wir haben nie einen Kredit bekommen von der Bank, bis es die GLS-Bank gab, Geben, Leihen, Schenken, die in einem ganz anderen Kulturkontext arbeitet. Die haben einen anderen Gutachter, der Immobilien und und unsere Orte ganz anders begutachtet, weil die ganz andere Kategorien haben.  Die haben zum Beispiel Anerkennung in der Szene oder  ähnliche Dinge. Das heißt, der Kontext, in dem man arbeitet, der muss dann zum Teil auch mitwachsen, und dafür, dass zum Beispiel Angehörige in meiner Familie oder auch private Freunde oder Eltern von Kindern, die mit meinen Kindern befreundet sind, nicht verstehen, was ich mache, habe ich vollstes Verständnis, und da erzähle ich meistens auch gar nicht, was ich mache. Da sage ich einfach: "Ja, ich habe eine Tanzschule.", und dann fragen die sowieso nicht weiter. Ja, so ist das.

Maja: Also war es ein Risiko?

Tanzpädagogin: Ja, ein sehr großes. Also, das war ein extremes Risiko, weil wir auch kurz, nachdem wir eröffnet hatten und vier Wochen vor der Geburt meiner ersten Tochter  von der Wohnungsbaugesellschaft gekündigt wurden wegen Rückübertragung. Das heißt, wir hatten uns privat verschuldet. Wir hatten keinen Bankkredit, wir hatten bei ganz, ganz vielen Menschen privat Schulden gehabt. So wie heute zum Beispiel Crowdfunding, nur dass es persönliche Schulden waren. Und dann hat uns die Wohnungsbaugesellschaft gekündigt. Damit kamen wir in sehr, sehr große Schwierigkeiten, die wir dann aber über die Jahrzehnte so einigermaßen gemeistert haben. Also ich würde das, was wir jetzt hier so machen, nicht empfehlen, heute noch einmal zu machen. Erstens sind die Immobilienpreise noch weiter gestiegen. Sie stehen in keinem Verhältnis mehr zu dem, was man einnehmen kann. Das ist ein ganz großes Problem. Oder jemand schenkt jemandem eine Immobilie. Die behördlichen Auflagen sind mittlerweile so übertrieben, dass man die gar nicht mehr erfüllen kann. Früher, als wir hier angefangen haben, 1994, konnte man noch einfach irgendwie bauen und aufmachen. Das ist heute alles so nicht mehr möglich. Heute geht das nicht mehr. Bei dem anderen Ort hatten wir mit dem Bauamt und vielen anderen Ämtern zu tun.  Ich kann die gar nicht alle aufzählen. Es waren bestimmt vierzehn Ämter, die alle irgendwas wollten, die aber nicht miteinander kooperieren. Hygieneamt, Ordnungsamt usw. Und deswegen, nein, es wäre es ein riesiges Risiko, wenn man das heute noch einmal machen würde.

Anđela: Würden Sie etwas ändern, wenn Sie zurückgehen könnten?

Tanzpädagogin: (Pause, alle lachen) Also vielleicht hätte ich in der Schule mehr aufgepasst. (Alle lachen.) Ich hätte vielleicht studiert, keine Ahnung. Ich kann das wirklich nicht sagen. Das Leben ist so, wie es ist. Ich habe zu meinen Kindern gesagt: "Wenn ihr bei Englisch aufpasst, dann dreht ihr an eurem Board, wo ihr die Schrauben für euer Leben habt, dann dreht ihr den Regler für Internationalität auf.  Und wenn ihr faul seid, in Englisch, dann dreht ihr den wieder zu." (Alle lachen.) Und wenn ihr 1,0 habt, dann dreht ihr alle Studiengänge auf, dann könnt ihr alles machen, und wenn ihr 2,8 habt, dann bleibt so ein bisschen was übrig." So ist das. Also, ich kann das nicht sagen. Wäre ich zum Beispiel fleißiger gewesen, hätte ich vielleicht auch weniger Spaß gehabt.

Maja: Und wie reagiert die Gesellschaft auf Ihre Arbeit?

Tanzpädagogin Na, dadurch, dass wir jetzt nicht irgendwelche Immobilienhaie sind, die irgendwelche Räumungsklagen machen, sondern eigentlich nur positive Sachen machen, ist das OK. Hier sind tausend Schüler, die wirklich etwas Tolles machen, die sich hier entfalten können, die hier eine Community haben. Wir haben das Theater. Wir machen nur Sachen, die den Leuten richtig gut tun. Von daher haben wir natürlich auch ein riesiges positives Feedback. Wenn ich ein Arzt wäre, würde ich auch Gutes tun. Aber vielleicht müsste ich an jedem dritten Tag jemandem sagen: „Sie haben Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie leben nur noch drei Monate.“ Das ist auch eine total wichtige Aufgabe, aber dabei hat man wahrscheinlich nicht so ein positives Feedback. Oder ein Lehrer zum Beispiel, der macht ja auch etwas Sinnvolles. Ich glaube, es liegt an der Sache, dass wir einfach sehr viel positives Feedback bekommen, weil wir uns einfach in einem Feld bewegen, das Spaß macht.

Anđela: Also meinen Sie, dass Ihre Arbeit wichtig und nützlich für die Gesellschaft ist?

TanzpädagoginAls ich Schriftsetzerin war, habe ich Werbeblätter hergestellt, die in den Briefkasten geworfen wurden. Die die meisten Leute haben sie genommen und gleich in den Mülleimer geworfen. Da habe ich gedacht, ich tue meiner Gesellschaft eigentlich eher einen Gefallen, wenn ich arbeitslos bin. Weil dann weniger Müll produziert wird, weniger Chemie. Früher hatte dies mit viel Chemie zu tun.Und ich glaube, dass es sehr, sehr viele Berufe gibt, wo wir mehr davon hätten, wenn die Leute zu Hause bleiben würden. Aber wie gesagt: Anerkennung ist mir egal. Mir ist es natürlich wichtig, etwas zu tun, bei dem ich die Umwelt nicht sehr verschmutze, obwohl wir das auch tun, mit Lärm. Lärm ist ja auch eine Umweltverschmutzung. Das ist das einzige. Ansonsten verbrauchen wir hier kaum Chemie. Ein bisschen Putzmittel, ein bisschen Klopapier. Die Räume sind leer. Dann passiert etwas. Danach sind sie wieder leer. Wir produzieren nichts, wir machen keinen Dreck. Das ist ein positives Gefühl, aber ob das jetzt so wertvoll ist? Also, vielleicht so herum: Es schadet nicht. 

Maja: Und können Sie sich vorstellen, dass Sie etwas anderes machen?

Tanzpädagogin Ich kann mir sehr viel vorstellen. Ich könnte mir vorstellen, Kochen weiter auszubauen und mit einem Cateringbus durch die Gegend zu fahren. Oder ich nähe auch die Kinderkostüme. Ich könnte mir vorstellen, eine Kollektion zu machen für Kinderkleidung. Ich könnte Jacken on Demand nähen. Ich habe jeden Tag eine neue Idee. Ich wüsste ziemlich viel, was ich machen könnte. Ich wüsste tausend Sachen, aber die Einschränkung ist, dass man für viele Sachen Privatier sein müsste. Also vielleicht nicht für den Cateringbus. Aber für viele Sachen müsste man das Geld schon vorhanden haben und die Ressourcen.

Anđela: Und fühlen Sie sich so, als ob diese Hobbys Ihre Identität mehr beeinflussen, als die Arbeit, die Sie jetzt machen?

Tanzpädagogin Das habe ich jetzt nicht verstanden?

Studentin: Machen Sie diese Dinge, die Sie gerade genannt haben, eher als Hobby?

Tanzpädagogin Ja, das ist ja so die Frage. Was ist Hobby und was ist Beruf? Das ist schwer zu beantworten, wenn man so viele verschiedene Sachen macht.

Anđela: Also Sie wissen nicht, was sozusagen der Hauptjob ist.

Tanzpädagogin Das frage ich mich selbst jeden Tag. Wenn ich jetzt ins Café  gehe und dort Zeitung lese und dabei irgendwelche neuen Künstler entdecke oder irgendwelche neuen Ideen, was wir machen können, arbeite ich dann in dem Café oder habe ich Freizeit? Genau dasselbe gilt, wenn ich zum Yoga gehe. Ich besuche dann meine Yogaklassen, da lerne ich natürlich Yogalehrer kennen. Da lerne ich, sehe ich, wie die das machen. Was haben die für ein Buchungssystem? Das heißt, ich glaube, wenn man in so einem Job ist wie ich, arbeitet man eigentlich die ganze Zeit. Was auch bedeutet, dass eigentlich immer frei hat.

Maja: Und verdienen Sie genug? (Alle lachen.) Oder machen Sie noch Nebenjobs?

Tanzpädagogin Also eigentlich nicht. Aber es ist so: Wenn es mein Fokus wäre, dann könnte ich wesentlich mehr verdienen. Ich könnte natürlich sagen, ich gebe keinem Künstler mehr für ganz wenig Geld oder umsonst einen Raum oder ich bringe niemanden mehr umsonst unter. Ich könnte hier diese ganzen Möglichkeiten, die wir haben, so kommerziell ausquetschen, dass ich mehr verdienen würde. Ich würde auch gern mehr verdienen, um meine tollen Kinder besser zu unterstützen, aber ich versuche, es im Lot zu halten. Es ist wie mit den Einstellschrauben. Wir könnten finanziell hochdrehen, aber dann hätten wir auch weniger Spaß. Und es ist auch so, dass man beim Beruf nicht nur Geld verdient, sondern man hat auch einen anderen Lohn. Man bekommt zum Beispiel Karma, dass man das Gefühl hat, man macht etwas Sinnvolles. Dann die Freude der anderen. Dann die Freude am Resultat. Wenn ich jemandem einen Raum kostenlos gebe oder für wenig Geld, und der macht ein sehr gutes Stück. Ich glaube, die Bezahlung hier, und ich glaube, dass das in jedem Job so ist, ist nicht nur über das Geld. Aber Geld ist trotzdem wichtig. Man muss ja irgendwie überleben. Und wenn man Mutter ist, und die Kinder in dem Alter sind, in dem sie studieren, hat man natürlich auch viele Kosten. Ich kann immer gar nicht „ja“ oder „nein“ sagen, denn das sind natürlich alles Fragen, über die ich mir schon ziemlich viele Gedanken gemacht habe.

Paul: Weil Sie vorhin gesagt haben, dass Sie immer arbeiten und dass Sie immer Freizeit haben: Gab es in Ihrem Leben schon einmal einen Moment, wo Sie gedacht haben, dass Sie gern einen anderen Job von acht bis 16.00 Uhr hätten?

Tanzpädagogin Ja, als meine Kinder klein waren. Damals habe ich das so gemacht: Die Kinder waren morgens da, dann sind sie in die Kita oder in die Schule gegangen, dann habe ich gearbeitet, ziemlich effizient. Alle Mütter, die hier arbeiten, sind etwa zehnmal so schnell wie diejenigen, die keine Kinder haben. Die wissen alle, was Zeit bedeutet. Und dann habe ich einen Schnitt gemacht, mein Telefon ausgemacht, die Kinder von der Kita abgeholt. Dann waren wir so bis sieben oder acht zusammen, bis sie ins Bett gegangen sind. Dann habe ich wieder gearbeitet. Das waren auch Phasen, in denen es uns wirtschaftlich sehr schlecht ging und wir niemanden für das Putzen und solche Arbeiten bezahlen konnten. Und da hätte ich natürlich gerne mehr Möglichkeiten gehabt, mehr Leute zu bezahlen, die mir den Rücken frei halten. Diese Phasen gab es schon, aber jetzt können wir Leute bezahlen, die Aufgaben für uns erledigen, sodass wir uns mehr mit anderen Dingen befassen können. Wir sind jetzt nicht mehr so komprimiert hart am Arbeiten. Wahrscheinlich sind es immer noch mehr Stunden als bei einem normalen Job, aber das liegt auch daran, dass es natürlich auch Spaß bringt. Natürlich ist es auch so, dass ich mich, wenn ich zum Beispiel einen Antrag schreibe, in etwas vertiefe. Das ginge auch viel schneller. Aber dann interessiert es mich auch. Aber es gab wirklich ganz harte Zeiten, als ich auch als Mutter gern mehr Zeit gehabt hätte, um mit den Kindern mehr Reisen zu machen.

Anđela: Und welche Momente waren die, wegen denen Sie sich gesagt haben: "Ja, darum mache ich das."?

Tanzpädagogin: Ja, wenn man sich hier verschuldet, für zwanzig Jahre (alle lachen), dann stellt sich die Frage so gar nicht. Also es laufen Kredite und Verträge, bis ich fünfundsechzig bin. Da muss ich gar nicht darüber nachdenken. Das sind einfach auch Entscheidungen. Auch eine Schwangerschaft, ein Kind, ist eine Entscheidung. Ich würde immer dazu raten, weil es etwas ganz Tolles ist, aber sobald man schwanger ist, hat man eine Entscheidung getroffen, die sich dann ziemlich lange im Leben auswirkt. (Alle lachen.) Und es ist auch egal, ob das Kind am Leben bleibt oder stirbt. Es bleibt immer. Auch wenn man nichts mehr miteinander zu tun hat, diese Beziehung bleibt. Und das ist genau so, wenn man sich selbständig macht und sich für zwanzig Jahre verschuldet, dann kann man nicht sagen, dass man jetzt aussteigt. Oder man verkauft das Ganze, aber das ist schwierig, wenn man in Verträgen gebunden ist. Wenn man so etwas macht, dann haftet man privat. Auch wenn man eine GmbH ist, will die Bank noch einmal von einem persönlich eine Bürgschaft haben. Man kommt da nicht raus. Also man stellt sich als Körper, als Seele in so einen Raum, und in diesem muss man sich dann auch zwanzig Jahre aufhalten.

Maja: Und haben Sie einen Nebenjob angenommen?

Tanzpädagogin Ziemlich viele! (Alle lachen.)

Es ist so: Wenn man einen Gesellschaftsvertrag macht, ob für eine GmbH wie bei uns oder für eine GbR, wenn das ein Gesellschaftsvertrag ist, gibt es Bedingungen. Ich habe den Gesellschaftervertrag mit meiner Partnerin zusammen. Was ganz wichtig ist: Wir machen das zu zweit. Ich habe ja jetzt nur von mir gesprochen, aber wir machen es zu zweit. Und in diesem Gesellschaftervertrag verpflichten wir uns zu einhundert Prozent unsere gesamte Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Und wenn ich irgend etwas außerhalb arbeite, spreche ich das auch immer mit meiner Partnerin ab. Was ich zum Beispiel manchmal mache: Ich gebe  bei bestimmten Festivals einen Workshop oder entwickele eine Grafik oder ähnliches, das spreche ich immer ab. Wir können unser Wissen und unser Know How nicht irgend woanders einbringen, weil wir uns verpflichtet haben, einhundert Prozent unserer Arbeitskraft hier zu investieren. Und das ist auch wichtig, dass man das so macht, wenn man so einen Gesellschaftervertrag unterschreibt.

Paul: Du hast ja gesagt, ihr habt zwei Standorte. Sind die in unterschiedlichen Bezirken in der Stadt?

Tanzpädagogin Ja. In Pankow und im Prenzlauer Berg.

Paul: Geht der Ort irgendwie in das Konzept ein? Gibt es da einen Austausch zwischen Standort und Konzept?

Tanzpädagogin: Ja. Auf jeden Fall. Also erst einmal dadurch, dass wir über tausend Schüler haben, haben wir natürlich ganz tiefe Wurzeln in das gesellschaftliche Umfeld. Und durch diesen ganzen Kontakt mit Eltern, Kindern, Schülern sind unglaublich viele Dinge auch entstanden. Auch künstlerisch. Und man kann das gar nicht so trennen. Brit Rodemund ist für mich so ein Beispiel. Sie ist Tänzerin in verschiedenen Stücken. Sie ist Choreografin hier. Sie ist Dozentin. Sie ist Mutter von einem Tanzkind. Eine Person kann also in diesen verschiedenen Kontexten bei uns auftauchen. Die Förderer und viele, die unser Konzept lesen, die denken: „Oh, ist es das? Oder ist es das? Und dann ist es das?“ Wenn man die Wirklichkeit anschaut, ist ja kein Mensch nur Choreografin, oder nur Mutter, sondern hat ja auch diese verschiedenen Rollen. Und das vermischt sich dann ineinander. Dann ist der eine Vater Anwalt. Und dann wird er irgendwann unser Anwalt. Oder der nächste hat eine Heizungs- und Sanitärfirma und so ist das alles vernetzt. Oder dann gibt es Kinder, die uns fragen, was sie denn später beruflich machen können. Und die haben wir dann auch vermittelt, weil wir wussten, da hat jemand ein Architekturbüro, den können wir mal fragen. Das Konzept, das man so aufschreibt, das ist ja immer nur ein ganz kleiner Teil von dem, was dann entsteht. Ich weiß nicht, ob das deine Frage so ein bisschen beantwortet. Warum wir zwei Standorte haben? Wir haben 1997 nach der Rückübertragung und nach diesem ganzen Drama, einen wirklich tollen Hausbesitzer kennengelernt, der das hier (zeigt auf die Fabrik) gekauft und es dann an uns vermietet hat. Und dann habe ich zu meiner Partnerin gesagt oder sie zu mir: „Wir sollten doch gucken, dass wir noch einen anderen Standort machen mit einem besseren Vertrag, weil wir uns das hier bei der gegenwärtigen Entwicklung hier nach zwanzig Jahren wahrscheinlich nicht mehr leisten können.“ Das war der Grund, warum wir den zweiten Ort entwickelt haben. Wir waren gerade auf einer ziemlich guten Welle. Wir hatten tolle Auszeichnungen bekommen von der Akademie der Künste und so weiter, und wir dachten, mit diesen Auszeichnungen können wir dann vielleicht die Möglichkeiten auch an einem neuen Standort nutzen. Ich finde Immobilien immer unsicher, wenn sie gemietet sind. Wir haben gedacht, wenn wir jetzt zwei Boote haben und wenn eins untergeht, können wir noch in das andere reinspringen. Und  vor allem die Arbeitsplätze erhalten. Und dann wollten wir eigentlich diesen Ort hier abwickeln. Wir haben verhandelt und konnten unsere Flächen kaufen. Das war eigentlich eine sehr großzügige Förderung von unserem Hausbesitzer. Was die Presse nicht ganz verstanden hat.

Also, so ist das mit den zwei Standorten.

Anđela: Haben Sie noch Pläne für die Zukunft?

Tanzpädagogin: Viele. Aber auf der anderen Seite: Es ist so, dass ich jetzt schon so etwas Ähnliches wie Großmutter bin. Nicht von meinen eigenen Kindern, aber von meiner Nichte. Ich habe Lust, mich familär zu kümmern. Und Pläne in meinem Job? Das schwer zu sagen. Ich habe Lust, das, was ich jetzt schon mache, zu vertiefen. Denn aus meinen abgeschlossenen Verträgen komme ich ja nicht raus. Aber wenn man es noch einmal auf den Selbstversorgerhof bezieht, lohnt es sich wirklich noch einmal darüber nachzudenken, ob es wirklich nur um so einen Beruf geht, wo man irgendwohin geht und arbeitet und auf der anderen Seite hat man das Leben. Oder ob es nicht einfach das Leben gibt. Und ich glaube, dass das bei mir der Fall ist. Und dann erübrigt sich diese Trennung. 

Maja/Anđela/Paul: Danke!


Instruktorka plesa, Berlin

  

Maja: Pomalo smo nervozni.

Instruktorka plesa: Zašto? Ja nisam nervozna, to je za mene jasna odluka. Ja nisam nervozna i onda niste ni vi. To je, zapravo, veoma važno, jer u određenoj generaciji svi koriste to: „O Bože, nervozan/na sam!“ To je stav koji je veoma rasprostranjen, a uopšte nije neophodan. (smeh)

Još samo kratko u vezi sa tim, jer mi je to veoma važno. Imamo mnogo saradnika ovde i često kažem: „Takvim stavom sagovornika/drugog postavljate u situaciju da vam on sudi. Ako tako nastupite, onda drugu osobu stavljate u nadređen položaj“. Ovde smo svi jednaki. Ne postoji hijerarhija. A takvim stavom dovodite druge u poziciju moći, u kojoj ta osoba, zapravo, ne želi da bude.

To je samo jedan mali savet usput.  

Anđela: Onda smo na dobrom putu...  

Instruktorka plesa: Imamo veliku volju, radoznali smo i hteli bismo da ti postavimo nekoliko pitanja... (smeh)

Maja: Da li biste najpre mogli da malo opišete svoje zanimanje? Čime se bavite?

Instruktorka plesa: Dakle, moje zanimanje: ja zapravo svašta radim. Lepila sam plakate, perem, šijem. Držim časove plesa, ponekad i joge. Bavim se finansijama. Podnosim zahteve, pišem tekstove, pravim grafike. U principu, zaista sve.

Kada ste samostalni u maloj firmi, ne možete za svaki posao nekoga da zaposlite. Morate sve da radite. Moja baka je imala samostalno domaćinstvo. I ona je sve radila. Imala je životnje, imala je ovce, plela je, dakle, plela je vunu. Štrikala je, imala je mašinu za štrikanje. Pravila je zimnicu. Prala je, vodila je finansije. Na neki način se ovo može uporediti sa samostalnim domaćinstvom. A kada vidite kontekst, onda je to, zapravo, relativno lako. Pitali ste me za moje zanimanje. Ja sam se školovala za tipografa. Nekada se radilo olovom ono što se sada grafički radi kompjuterom. I ja sam plesni pedagog. To su zanimanja za koja sam se obrazovala. A druge stvari sam naučila iz porodičnih odnosa, na primer od samostalnog domaćinstva: šivenje, kuvanje, bašta, pravljenje zimnice, sve te stvari. To je, da kažem, moje zanimanje. A ovo drugo, što me verovatno pitate, u kom kontekstu to radim: to radim ovde, u Dock 11, to mesto je pozorište, plesna škola. Postoje dve lokacije, sa dva kafea i prostorijama za probe. Na drugoj lokaciji imamo veliku baštu. I tamo se organizuju konferencije. Time pokušavamo da finansiramo oblasti koje ne funkcionišu baš dobro u ekonomskom smislu. Dakle, ne fokusiramo se samo na tu umetničku, pedagošku oblast, već osim na promociju kulture uvek obraćamo pažnju i na ekonomska polja koja bi se mogla  podsticati.

Anđela: Da li ste srećni sa svojim poslom?

Instruktorka plesa: Da, već sam pre početka intervjua pričala o tome: sva pitanja se odnose na posao, a na pitanje o sreći ne mogu da odgovorim, a da ne uzmem u obzir druge stvari. Zapravo mi je svejedno kojim poslom se bavim. Želim da uskladim svoj privatni život, decu, porodicu i tako dalje sa svojim poslom tako da ništa nije na gubitku. Kod posla razlikujem dva dela: s jedne strane je tu posao koji dovodi do toga da pristiže energent zvani novac. A onda je tu toliko mnogo posla koji smatram važnim i logičnim, a koji ne donosi novac. Na primer, kada se bavim svojom decom, to mi je isto toliko važno ili možda i važnije. Ili, ne bih to drugačije cenila nego kao kad, na primer, čistim dvorište. I zato to nije bilo lako. Dakle, sva pitanja se odnose na posao, ali ne mogu to da posmatram razdvojeno. Kada biste poredili društvene modele ili zemlje koje, naravno, imaju različite istorije, mogla bih da kažem da me ta preterana ekonomizacija života čini nesrećnom i da mislim da bi bilo bolje kada bi se više priznavalo negovanje i svi porodični i privatni zadaci, i kada bi zanimanja kao što je vaspitač uživala veći ugled. Zato na pitanje da li sam srećna sa svojim poslom mogu da odgovorim samo u kontekstu svog celokupnog života. I mogu da kažem da je na početku bilo jako teško. Jer kada smo počeli posao, odmah sam rodila dvoje dece. U našem društvu nije predviđeno da se žena osamostali, da se zaduži i da ne može da izađe iz toga. I onda rodi dvoje dece. To je teško. Bilo bi lepo da sam imala pomoć.  

Maja: Da li biste rekli da Vaš posao odgovara Vašoj ličnosti?

Instruktorka plesa: Da. Rekla bih da odgovara. Jer i zbir polu-kompetencija dovodi do kompetencije. Mislim da me ističe to što mnogo stvari znam, ali ne jako dobro. U mnogim, mnogim stvarima nisam jako dobra, ali pošto je to mnogo stvari, ovaj posao ili ovo što radim baš odgovara mojoj ličnosti.  

Anđela: Da li biste se ponovo odlučili za sadašnje zanimanje?  

Instruktorka plesa: Teško je sa ovim poslom. Mislim, na primer, na ženu koja se zaljubi, a muškarac slučajno ima mnogo novca. Zato ona može da se razvija nezavisno od ekonomskih pritisaka. Mogu lepo da zamislim takav životni put. Mogu isto tako lepo da zamislim da budem privatnik. Mogu da zamislim da negde imam nekretnine, da svakog meseca dobijam novac i da bez ekonomskih pritisaka jednostavno radim stvari koje mislim da su dobre. Sa te strane mogu da zamislim sve druge moguće životne puteve. Mogu da zamislim i da sam završila na farmi, sa pet pasa, četiri konja i petoro dece. Sve je otvoreno.  I, zapravo, ne mogu da kažem da li bih se ponovo odlučila za ovo zanimanje. Isto bih rekla i svojoj deci. Najbolje je naći neku situaciju u svom životu koja se može uporediti sa životom privatnika. Jer se mnogo toga ne plaća. Pišem doktorsku disertaciju, to se ne plaća. Imam decu. I to se ne plaća. Hoću da se brinem o svojoj majci. Ni to se ne plaća. Želim da radim neke socijalne projekte. I to se ne plaća. Dakle, sa te strane ne mogu reći da se to odnosi na zanimanje. Da li bih sve ponovo? Najbolje bi bilo kad bih imala mašinu za štampanje novca i tako mogla da u izobilju radim sjajne stvari.

Maja: Da li nekad osećate da Vam je previše posla? Da li ste ponekad umorni?

Instruktorka plesa: Ne. Nikada nisam umorna. (smeh) Moj sin boluje od iste bolesti. Oboje smo hiperaktivni. Ustanem vrlo rano i uveče kasno idem u krevet, i previše sam motivisana. Ne moram da idem negde da bih radila. To se može zamisliti kao Zlatna Mara, ne znam da li znate tu bajku. Ona prolazi pored drveta i tu vise jabuke, ona već vidi: Bože, mogla bih da ih poberem. A ja odmah vidim kašu od jabuke. Tako nekako idem kroz život. I zato nekako nisam umorna.

Anđela: Da li osećate da ste cenjeni?

Instruktorka plesa: To mi je potpuno nevažno. Uopšte me to ne zanima.  

Maja: A kako se osećate?  

Instruktorka plesa: Mislim da, ako sada poberem jabuke i napravim kašu od jabuka, i neko bi hteo da jede tu kašu, radovala bih se tome. Ili kada ovde deca plešu i raduju se. Ali biti cenjen? Čitava ta priča sa priznanjem i pohvalama mi je nekako nebitna. Teško mi je kada, na primer, saradnici žele pohvale, a ja kao šef moram da ih delim. Onda osoba A ima dve pohvale, a osoba B kaže: „Kako to da ti imaš dve pohvale, a ja sam dobio samo jednu.“ Govorim ljudima koji ovde rade da će priznanje dobiti na taj način. Dakle, niko ne treba da radi nešto za mene. Kada deca stoje sa sjajem u očima pred instruktorom plesa i oduševljena su, ne moram da prođem i kažem: „Lepo si to uradio“. (smeh) I ne vodimo ovo mesto da bismo bili cenjeni. Kada, na primer, novinari loše istražuju i napišu neku glupost o nama i žele da potvrde svoje priče, svejedno mi je, jer je to njihov problem. I ako to ne bude primećeno, ipak sam nešto uradila. Dakle, baš me briga da li me cene.  

Anđela: Kako ljudi reaguju kada čuju čime se bavite? Da li postoje predrasude? Šta Vi mislite o tome?

Instruktorka plesa: Da. U svojoj porodici važim za ludu. Ali od kada smo otvorili drugu školu i dobili mnogo podsticaja da izgradimo pet studija, to mišljenje se malo promenilo. Mi se bavimo kulturom, ali moramo da se bavimo i biznisom. Pri tome, iz ugla kulture, bude neka opaska, kao: „Ako finansijski dobro stoje, onda se baš i ne bave kulturom“. I, na primer, novine i pre svega muški novinari često pišu: „Dve žene ispunjavaju svoj san“. Muškarci otvore radnju, a žene ispunjavaju svoje snove. Ili, na primer, sa kreditima je isto tako teško. Nikada nismo dobili kredit od banke, dok nam nije dala banka GLS, što je [na nemačkom] skraćeno za davanje, pozajmljivanje, poklanjanje, koja radi u potpuno drugačijem kulturnom kontekstu. Oni imaju potpuno drugačijeg eksperta koji je sasvim drugačije procenio naše nekretnine i naše lokacije jer imaju sasvim drugačije kategorije. Oni nailaze na priznanje u sceni i slično. To znači da kontekst u kojem se radi, koji mora da se saživi sa čovekom, i zato na primer članovi moje porodice ili prijatelji ili roditelji dece sa kojom se moja deca druže ne razumeju šta radim. Za to imam puno razumevanje i zato uglavnom i ne pričam čime se bavim. Jednostavno kažem: „Imam plesnu školu“ i onda ništa dalje ni ne pitaju. Tako to ide.  

Maja: Da li je to bio rizik?

Instruktorka plesa: Da, veliki rizik. Bio je to ogroman rizik, jer smo ubrzo nakon što smo otvorili i četiri nedelje pre rođenja moje prve ćerke dobili otkaz od Društva za izgradnju stanova zbog imovinsko-pravnih odnosa. Znači, privatno smo se zadužili. Nismo imali kredit kod banke, već smo privatno imali dugove kod mnogo ljudi. Kao što danas, na primer, postoji crowfunding, samo što su to bili privatni dugovi. I onda nam je Društvo za izgradnju stanova dalo otkaz. Tako smo dospeli u velike, velike poteškoće koje smo tokom decenija na neki način savladali. Dakle, to što sada radimo ne bih preporučila da se prođe još jednom. Kao prvo, cene nekretnina su još više porasle. Uopšte više nisu srazmerne onom što možete da zaradite. To je jako velik problem. Ili isto ako neko nekome pokloni nekretninu. Administrativni zahtevi su postali toliki, da ih ne možete ispuniti. Nekada, kada smo počeli ovde, 1994, još ste mogli da gradite i da počnete posao. Danas to sve više nije moguće. Ne ide to više danas. Na drugoj lokaciji smo imali dosta posla sa Zavodom za izgradnju i drugim institucijama. Ne mogu sve ni da ih nabrojim. Sigurno je bilo četrnaest institucija, od kojih je svaka nešto zahtevala, ali koje nisu međusobno sarađivale. Sanitarna inspekcija, komunalna služba itd. I zato ne, bio bi prevelik rizik ponovo se upustiti u sve to.  

Anđela: Da li biste nešto promenili kada biste mogli da se vratite u prošlost?

Instruktorka plesa: (pauza, smeh) Pa možda bih više pazila u školi. (smeh) Možda bih studirala, ne znam. Stvarno ne znam da Vam kažem. Život je takav kakav je. Rekla sam svojoj deci: „Vi stalno zavrćete i odvrćete šrafove na svojoj tabli života. Ako pazite na času engleskog jezika, odvrćete šraf  za međunarodne puteve, a ako ne pazite, zavrćete ga. A ako ste 5,00 u školi, onda si otvarate mogućnost za studiranje na svakom fakultetu, možete sve da radite, a ako imate uspeh 3,20, onda morate uzeti šta preostane“. To je tako. Dakle, ne znam. Da sam možda bila vrednija, možda mi ne bi bilo ovako zabavno.

Maja: Kako reaguje društvo na Vaš posao?

Instruktorka plesa: Pošto nismo neke krupne ribe u nekretninama koje podnose tužbe za iseljenje, već se bavimo samo pozitivnim stvarima, sve je OK. Imamo hiljadu učenika koji rade nešto sjajno, koji mogu da se razvijaju ovde, koji imaju jednu zajednicu. Imamo pozorište. Radimo samo one stvari koje prijaju ljudima. S te strane imamo izuzetno pozitivne reakcije. Da sam lekar, radila bih nešto dobro. Ali bih možda svaki treći dan morala da kažem nekome: „Imate rak pankreasa. Živećete još samo tri meseca“. To je izuzetno važan zadatak, ali tu verovarno nemate tako pozitivne reakcije. Ili, na primer, nastavnik, i on radi nešto važno. Mislim da mi dobijamo mnogo pozitivnih reakcija, jer se krećemo u polju koje je zabavno.  

Anđela: Da li mislite da je Vaše zanimanje važno i korisno za društvo?

Instruktorka plesa: Kada sam radila kao tipograf, pravila sam reklamne letke koji se ubacuju u poštanske sandučiće. Većina ljudi bi ih uzela i odmah bacila u kantu za smeće. Onda sam pomislila bila bih korisnija za društvo da ne radim. Jer bi se tako proizvodilo manje smeća, manje hemije. Ranije je za ceo proces štampanja bilo potrebno mnogo hemije. Razmišljala sam, ako ostanem kod kuće, društvo bi imalo više koristi od mene. I mislim da ima mnogo zanimanja gde bi bilo više koristi kada bi ljudi jednostavno ostali kod kuće. Ali, kao što sam rekla, nije mi važno priznanje. Naravno da mi je važno da radim nešto čime neću mnogo zagađivati životnu sredinu, mada je zagađujemo, bukom. I buka je vid zagađivanja životne sredine. Ali to je jedini vid zagađivanja. Osim toga gotovo uopšte da i ne koristimo hemiju. Malo sredstva za čišćenje, malo toalet papira. Prostorije su prazne. Onda se nešto dešava. Onda su ponovo prazne. Ništa ne proizvodimo, ne stvaramo nikakvo smeće. To je lep osećaj, ali da li je to nešto tako vredno? Ili da kažem ovako: ne šteti ničemu.

Maja: Da li možete da zamislite da se bavite nečim drugim?

Instruktorka plesa: Mogu mnogo toga da zamislim. Mogla bih da zamislim da se usavršim u kuvanju i da idem kroz mesta busom za ketering. Ja šijem dečije kostime. Mogu da zamislim da napravim kolekciju dečije odeće. Mogla bih da šijem jakne po porudžbini. Svakog dana imam novu ideju. Mnogo toga mi pada na pamet šta bih mogla da radim. Znala bih da radim hiljadu stvari, ali ono što ograničava je to što za mnoge stvari čovek mora biti privatnik. Možda ne za autobus sa keteringom. Ali za mnoge stvari morate imati novac i resurse.  

Anđela: Da li Vam se čini da ovi hobiji više utiču na Vašu ličnost nego posao kojim se sada bavite?

Instruktorka plesa: Nisam razumela pitanje.

Maja: Da li sve te stvari koje ste upravo pomenuli radite više iz hobija?

Instruktorka plesa: Dakle, to je pitanje. Šta je hobi, a šta posao? Teško je odgovoriti na to kada radite toliko različitih stvari.  

Anđela: Zapravo, ne znate šta bi bio glavni posao?

Instruktorka plesa: To se i ja pitam svakog dana. Kada odem u kafe i čitam novine i otkrijem u njima nekog novog umetnika ili neke nove ideje za to šta bismo mogli da radimo, da li zapravo radim dok sam u kafeu ili imam slobodno vreme? Isto važi i kada idem na jogu. Idem na časove joge, naravno upoznajem instruktore joge. Učim, vidim kako rade i kakav im je sistem. Mislim da, kada radite posao kao što je moj, zapravo stalno radite. Što isto znači i da ste uvek slobodni.

Maja: Da li dovoljno zarađujete? (smeh) Ili imate još neke dodatne poslove?  

Instruktorka plesa: Zapravo ne. Kada bi mi to bilo u fokusu, sigurno da bih mogla više da zaradim. Naravno, mogu da odlučim da više ni jednom umetniku neću iznajmiti prostorije za malo para ili besplatno, i da nikome više ništa neću dati besplatno. Mogla bih da iskoristim sve mogućnosti koje ovde imamo na brutalno komercijalan način kako bih više zaradila. Volela bih da više zarađujem da mogu više da pomognem svojoj divnoj deci, ali trudim se da održim ravnotežu. To je kao sa pomenutim šrafovima. Mogli bismo da zavrnemo, ali nam onda ne bi bilo tako zabavno. I u poslu čovek ne zarađuje samo novac, već bude nagrađen i na drugi način. Na primer, imate karmu da imate osećaj da radite nešto važno. Radost drugih. Radost zbog rezultata. Kada dam prostor nekome besplatno ili uz malu naknadu, i on napravi sjajan komad. Mislim da zarada u ovom poslu, kao i u svim drugim poslovima, nije samo kroz novac. Ali novac je ipak važan. Nekako morate da preživite. A kada ste majka, a deca studiraju, onda imate velike troškove. Nikada ne mogu da kažem samo „da“ ili „ne“, jer su to sve pitanja o kojima sam već mnogo razmišljala.

Paul: Pošto ste već rekli da uvek radite ili da ste uvek slobodni, da li ste nekad poželeli da se bavite poslom koji biste radili od 8 do 16h?

Instruktorka plesa:  Da, kada su mi deca bila mala. Tada sam se ovako organizovala: deca su ujutru kod kuće, onda idu u vrtić ili u školu i tada sam prilično efikasno radila. Sve majke koje ovde rade su oko deset puta brže od žena koje nemaju decu. One znaju šta znači vreme. I onda bih uradila jedan deo, ugasila telefon, otišla po decu u vrtić. Onda bismo bili do sedam ili osam sati zajedno, kada bi deca otišla u krevet. Ja bih dalje radila. To su bile faze u kojima nam je finansijski išlo veoma loše i kada nismo mogli da platimo ljude da peru i slične stvari. I naravno da bih volela da sam mogla da platim više ljudi koji bi mi pomagali. Bilo je takvih faza, ali sada možemo da platimo ljude koji rade određene poslove za nas, tako da mi možemo da se bavimo drugim stvarima. Sad ne radimo više toliko naporno. Verovatno je to i dalje više sati rada nego sa nekim normalnim poslom, ali to je zato sto je ovo i zabavno. I naravno, kada pišem neki zahtev, u to se baš udubim.  Mogla bih da radim to kraće. Ali me to i zanima. Mada je bilo stvarno teških vremena, kada sam poželela da kao majka imam više vremena da bih mogla više da putujem sa svojom decom.  

Anđela: A u kojim trenucima ste pomislili: „E zato se bavim ovim!“?  

Instruktorka plesa: Pa, kada se zadužite na period od dvadeset godina (smeh), takvo pitanje se ne postavlja. Isplaćivaćemo kredite do moje šezdeset pete godine. O tome ne moram da mislim. I to su jednostavno odluke. I trudnoća, dete, isto su odluke. Uvek bih savetovala da čovek ima dete, jer je to nešto sjajno, ali čim žena zatrudni, donela je odluku koja prilično dugo utiče na život. (smeh) Svejedno da li dete bude živo ili umre. Zauvek ostaje. I ako roditelj i dete nemaju nikakav odnos, ta veza ostaje. Isto tako je kada hoćete da se osamostalite i zadužite se na dvadeset godina, pa ne možete da kažete da sada želite da izađete iz toga. Ili sve prodate, što je teško kada ste vezani ugovorima. Kada radite tako nešto, garantujete privatnom imovinom. I ako ste društvo sa ograničenom odgovornošću, banka želi da ima lične garancije. Iz toga se ne izlazi. Postavite se kao neko telo, kao duša u određenom prostoru i tu morate da ostanete dvadeset godina.

Maja: Da li imate i neki dodatni posao?

Instruktorka plesa: Mnogo dodatnih poslova! (smeh)

To ide ovako: kad pravite ugovor o osnivanju društva, bilo to d.o.o. ili društvo privatnog prava, ako je to ugovor o osnivanju društva, imate različite uslove. Ja imam ugovor o osnivanju društva sa svojom partnerkom. Ono što je jako važno: mi to radimo zajedno. Do sada sam pričala samo o sebi, ali to radimo nas dve. I u tom ugovoru o osnivanju društva obavezujemo se da svu svoju radnu snagu dajemo na raspolaganje preduzeću. I svaki put kada bih da radim nešto što je van okvira našeg posla, najpre razgovaram o tome sa svojom partnerkom. Ponekad na nekim festivalima nudim rudionice ili pravim grafike i slično, oko toga se uvek dogovaram sa njom. Svoja znanja i iskustva ne možemo da uložimo bilo gde drugde, jer smo se obavezale da ovde uložimo 100% svoje radne snage. I jako je važno da se tako radi kada ste potpisali ugovor o osnivanju društva.   

Paul: Rekla si da imate dve lokacije. Da li su u različitim delovima grada?

Instruktorka plesa: Da. U Pakovu i na Prenclauer Bergu.  

Paul: Da li se ta mesta uklapaju u koncept? Da li postoji interakcija između lokacije i koncepta?

Instruktorka plesa: Da. Svakako. Pre svega zato što imamo preko hiljadu polaznika, imamo duboke korene u društvenom okruženju. I kroz taj kontakt sa roditeljima, decom, učenicima nastalo je neverovatno mnogo stvari. Takođe umetničkih. I to se ne može razdvojiti. Brit Rodemund mi je najbolji primer za to. Ona pleše u različitim komadima. Ovde je koreograf. Docent je. Majka je deteta koje pleše. Jedna osoba može da se pojavi u različitim ulogama kod nas. Sponzori i mnogi drugi koji čitaju naš koncept, uvek pomisle: „Da li je to? Ili to? A ovo je to?“ Kada pogledate u stvarnosti, niko nije samo koreograf ili samo majka, već ima različite uloge. I onda se sve to pomeša. Jedan tata je advokat. Jednom on postane naš advokat. Drugi ima firmu za grejanje i vodovod i sve je kompletno umreženo. Ili ima dece koja nas pitaju čime bi mogla kasnije da se bave. I njih smo povezali sa nekim, jer smo znali da taj neko ima arhitektonski biro, možemo ga pitati. Koncept koji se tako napiše je samo mali deo onoga što kasnije nastane. Ne znam da li bi to bio odgovor na tvoje pitanje. Zašto imamo dve lokacije? Godine 1997. Smo, nakon cele drame oko imovinsko-pravnih odnosa, upoznale sjajnog vlasnika koji je kupio ovu fabriku i iznajmio je nama. Tada sam rekla svojoj partnerki ili ona meni: „Trebalo bi da potražimo još jednu lokaciju sa boljim ugovorom, jer za dvadeset godina sa ovakvim razvojem situacije verovatno nećemo moći da si priuštimo ovo mesto". I zato smo otvorile i na drugoj lokaciji. Naišao je dobar talas. Dobile smo odlične ocene od Akademije umetnosti i tako dalje i mislile smo možda bismo sa takvim ocenama mogle da iskoristimo priliku i na nekoj novoj lokaciji. Mislim da su nekretnine uvek nesigurne kada se iznajme. Razmišljale smo ako imamo dva broad i jedan potone, možemo da uskočimo u onaj drugi. I da zadržimo radna mesta, pre svega. Jednostavno smo htele da razvijemo ovo mesto. Pregovarale smo i mogle smo da ga kupimo. To je bio, zapravo, velikodušan podsticaj vlasnika. Što štampa baš i nije razumela.  

Dakle, zato imamo dve lokacije.   

Anđela: Da li imate još planova za budućnost?

Instruktorka plesa: Mnogo. Ali sa druge strane, sada sam već, kao, baka. Nije dete moje dece, već moje nećake. Volim da se brinem o porodici. A planovi u mom poslu? To je teško reći. Želim da još produbim ono što sada radim, jer ne mogu da izađem iz ugovora koje sam već sklopila. Ali ako se ponovo vratimo na samostalno domaćinstvo, isplati se još jednom razmisliti da li je samo reč o jednom zanimanju, gde čovek ide nekud i radi, a sa druge strane ima život. Ili jednostavno postoji samo život. Mislim da je to slučaj kod mene. I tu nestaju te granice.

Maja/Anđela/Paul: Hvala!